06.06.2018
Bienen & Wespen

Freiwillige Feuerwehr Bad Friedrichshall

Die Feuerwehr informiert:

Wespen und Bienen

Kommt die Feuerwehr auch bei Wespen und Bienen?

Wespen, Bienen und ähnliche Insekten (sog. Hymenopteren) stellen keine Gefahr dar. Alle Hymenopteren können stechen. Dies ist zwar schmerzhaft, jedoch in der Regel nicht besonders gefährlich oder gar tödlich. Lediglich für Menschen mit Insektengiftallergie können Stiche schwerwiegende Folgen haben.

Hymenopteren üben eine wichtige Bestandsregelung bei Ernte- und Forstschädlingen aus und bestäuben zahlreiche Wild- und Kulturpflanzen. Hornissen, Hummeln und Wespen mit Ausnahme der Deutschen Wespen und der Gemeinen Wespen gehören zu den besonders geschützten Arten. Es ist daher verboten, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Nester zu entfernen, zu beschädigen oder zu zerstören.

Die Feuerwehr rückt zu Wespennestern und ähnlichen nur dann aus, wenn eine konkrete Gefahr vorliegt. Eine Gefahr durch Hymenopteren ist dann gegeben, wenn die Nutzer einer Einrichtung in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind und sich dadurch vor dem Insektenbefall nicht ausreichend schützen können. Dies ist z.B. in Krankenhäusern, Kindergärten und Altenheimen gegeben.

Die Hornissen- und Wespenvölker sterben in den ersten Frostnächten im Spätherbst ab; es überwintern nur die Königinnen, die ihre Nester im folgenden Frühjahr an anderer Stelle bauen. Die alten Nester werden nicht erneut bezogen.

Wie verhalte ich mich richtig?

Manche Menschen geraten beim Anblick dieser Insekten schnell in Panik, wozu aber in den meisten Fällen kein Grund besteht. Wer sich ruhig und besonnen verhält, braucht keine Angst zu haben, gestochen zu werden.

In der Nähe des Nestes (etwa drei bis vier Meter) sollte man jedoch einige Verhaltensregeln beachten, damit keine Verteidigungsreaktion der Tiere ausgelöst wird.

 

Grundsätzlich gilt:

  • Ruhe bewahren.

  • Erschütterungen des Nestes vermeiden.

  • Nicht am Flugloch oder Nest hantieren.

  • Nicht nach den Tieren schlagen.

  • Die Tiere nicht anpusten.

  • Die Flugbahn nicht verstellen.

 

Abhilfe mit einfachen Mitteln:

  • Fliegengitter an Fenstern und Türen anbringen

  • Speisen und Getränke abdecken

  • Strohhalme benutzen

  • „Ablenkungsfütterung“ durch Aufstellen von Zuckerwasser

 

Beratung und Hilfe erhalten Sie beim Landratsamt Heilbronn.

Landratsamt Heilbronn

Bauen, Umwelt und Nahverkehr

Lerchenstraße 40

74072 Heilbronn 

Tel.:     07131 / 994 – 308

Fax:     07131 / 994 – 8421

E-Mail: bauen-umwelt-nahverkehr@landratsamt-heilbronn.de

 


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