06.06.2019
Bebauungsplan "11/3 Neuenstädter Straße Ost"

Erneute Öffentliche Auslegung

Der Gemeinderat der Stadt Bad Friedrichshall hat in seiner öffentlichen Sitzung am 14.05.2019 einem geänderten Entwurf des Bebauungsplans „11/3 Neuenstädter Straße - Ost“ zugestimmt und die erneute öffentliche Auslegung des Plans nach § 3 Abs. 2 und § 4a Abs. 3 BauGB (Baugesetzbuch) beschlossen. Der Bebauungsplan wird gemäß § 13b BauGB im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umwelt­prüfung nach § 2 (4) BauGB aufgestellt.

Der räumliche Geltungsbereich wird begrenzt

  • im Norden von der Bebauung an der Oedheimer Straße,
  • im Süden vom Feldweg 973 bzw. 982/1 bzw. der Neuenstädter Straße,
  • im Westen durch die Bebauung an der Brauerei-Elsässer-Straße und
  • im Osten von der freien Feldflur Gewann „Gansert“.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Ausweisung von Wohnbauflächen sowie für eine weitere Anbindung der Brauerei-Elsässer-Straße an die Neuenstädter Straße geschaffen werden.

Der Entwurf des Bebauungsplanes mit den textlichen Festsetzungen und Örtlichen Bauvorschriften, der Begründung, dem Grünordnerischen Beitrag und der Untersuchung zum Artenschutz sowie die vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen werden

vom 17.06. bis 19.07.2019 

im Rathaus der Stadt Bad Friedrichshall (Rathausplatz 1 – Foyer Erdgeschoss  ) zu den üblichen Öffnungszeiten erneut öffentlich ausgelegt.

Folgende umweltbezogenen Informationen liegen vor: Umweltbericht zum Bebauungsplan, Grünordne­rischer Beitrag, Fachbeitrag Artenschutz, Stellungnahme des Landratsamts Heilbronn vom 12.10.2017 zu den Themen Artenschutz, Biotopverbund und Eingriffsausleich sowie eine Stellungnahme des Landesnaturschutzverbandes vom 03.10.2017 zu den Themen Flächenversiegelung, Eingriff in Natur und Landschaft Artenschutz und Biotopverbund. 

Hinweise:

  • Es können Stellungnahmen nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen des Bebauungsplan­entwurfs abgegeben werden.

  • Die Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich zur Niederschrift (Info-Point im Foyer oder Zimmer 28) abgegeben werden.

  • Stellungnahmen, die nicht innerhalb der Auslegungsfrist abgegeben werden, können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.

  • Ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Bad Friedrichshall, den 05.06.2019

Timo Frey, Bürgermeister


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