Preisinformation zu den Stromprodukten der Stadtwerke Bad Friedrichshall für das Jahr 2017

Die Stadtwerke Bad Friedrichshall mussten zum Jahreswechsel 2016/2017 erneut Steigerungen von nicht beeinflussbaren Kostenbestandteilen hinnehmen. Trotz dieser Erhöhung, insbesondere bei den gesetzlichen Umlagen, wie z. B. der EEG-Umlage, konnte der Stromtarif für unsere Kunden weiter stabil gehalten werden. Unsere Preise garantieren wir bis mindestens 31.12.2017.

Die Preise für 2017 in der Übersicht:

 

Preisbestandteil/Tarif

2017
alle

D-Mix Tarife
 

2017
alle

regenerative-Tarife
 

EEG Umlage

6,880 Cent/kWh

6,880 Cent/kWh

KWK-G Aufschlag

0,438 Cent/kWh

0,438 Cent/kWh

Umlage nach § 19 Strom NEV

0,388 Cent/kWh

0,388 Cent/kWh

Offshore Haftungsumlage

-0,028 Cent/kWh

-0,028 Cent/kWh

Abschaltbare Lasten-Umlage

0,006 Cent/kWh

0,006 Cent/kWh

Stromsteuer

2,050 Cent/kWh

2,050 Cent/kWh

Netznutzung (durchschnittlich),
Konzessionsabgabe

8,972 Cent/kWh

8,972 Cent/kWh

Strom, weitere Kosten

3,134 Cent/kWh

3,470 Cent/kWh

Summe netto

21,840 Cent/kWh

22,176 Cent/kWh

MwSt. (derzeit 19%)

4,150 Cent/kWh

4,213 Cent/kWh

Summe brutto

25,990 Cent/kWh

26,389 Cent/kWh




Der Grundpreis je Monat beträgt 5,88 € netto bzw. 7,00 € brutto (inkl. 19% Umsatzsteuer).



Preisinformation zu den Stromprodukten der Stadtwerke Bad Friedrichshall für das Jahr 2016

Die Betreiber der deutschen Übertragungsnetze haben bekannt gegeben, dass sich die Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage ab dem 01.01.2016 von 6,170 Cent auf 6,354 Cent je Kilowattstunde erhöhen wird.

Auch andere Umlagen, die von den Stromlieferanten an die Netzbetreiber abgeführt werden müssen, haben sich, wie Sie der unten angeführten Tabelle entnehmen können, verändert.

Eine große Steigerung müssen wir bei den Netznutzungsentgelten mit Konzessionsabgabe der Netzbetreiber hinnehmen. Hier steigt der durchschnittliche Netto-Betrag je kWh von 8,198 Cent um 0,964 Cent auf nun 9,162 Cent (+11,8%!!!)

In Summe beträgt die Erhöhung der von den Stadtwerken nicht beeinflussbaren Kostenbestandteilen für das Jahr 2016  1,564 Cent/kWh netto bzw. 1,861 Cent brutto. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von rund 9,3%.

Die Stadtwerke Bad Friedrichshall konnten jedoch diese Umlagen- und Abgabenerhöhungen durch kostenbewusstes Arbeiten und den Einkauf günstigen Stroms für die meisten Kunden vollständig ausgleichen.

Die Preise für 2016 in der Übersicht:

      

Preisbestandteil/Tarif

2016

D-Mix Tarife
(alle außer Fix 2016)

2016

regenerative-Tarife
(alle außer Fix 2016)

EEG Umlage

6,354 Cent/kWh

6,354 Cent/kWh

KWK-G Aufschlag

0,445 Cent/kWh

0,445 Cent/kWh

Umlage nach § 19 Strom NEV

0,378 Cent/kWh

0,378 Cent/kWh

Offshore Haftungsumlage

0,039 Cent/kWh

0,039 Cent/kWh

Abschaltbare Lasten-Umlage

0,000 Cent/kWh

0,000 Cent/kWh

Stromsteuer

2,050 Cent/kWh

2,050 Cent/kWh

Netznutzung (durchschnittlich),
Konzessionsabgabe

9,162 Cent/kWh

9,162 Cent/kWh

Strom, weitere Kosten

3,412 Cent/kWh

3,748 Cent/kWh

Summe netto

21,840 Cent/kWh

22,176 Cent/kWh

MwSt. (derzeit 19%)

4,150 Cent/kWh

4,213 Cent/kWh

Summe brutto

25,990 Cent/kWh

26,389 Cent/kWh

  

Preisbestandteil/Tarif

2016

Fix 2016 D-Mix

2016

Fix 2016 regenerativ

EEG Umlage

6,354 Cent/kWh

6,354 Cent/kWh

KWK-G Aufschlag

0,445 Cent/kWh

0,445 Cent/kWh

Umlage nach § 19 Strom NEV

0,378 Cent/kWh

0,378 Cent/kWh

Offshore Haftungsumlage

0,039 Cent/kWh

0,039 Cent/kWh

Abschaltbare Lasten-Umlage

0,000 Cent/kWh

0,000 Cent/kWh

Stromsteuer

2,050 Cent/kWh

2,050 Cent/kWh

Netznutzung (durchschnittlich),
Konzessionsabgabe

9,162 Cent/kWh

9,162 Cent/kWh

Strom, weitere Kosten

4,976 Cent/kWh

5,312 Cent/kWh

Summe netto

23,404 Cent/kWh

23,740 Cent/kWh

MwSt. (derzeit 19%)

4,447 Cent/kWh

4,511 Cent/kWh

Summe brutto

27,851 Cent/kWh

28,251 Cent/kWh

 

Wir freuen uns, auch weiterhin vor Ort für unsere Kunden da sein zu dürfen.

Ihre Stadtwerke Bad Friedrichshall

 

 

Bitte entnehmen Sie unser Stromangebot für Neukunden und die Tarife dem  Download.

 

 

Für individuelle Angebote ab 20.000 kWh, sprechen Sie uns bitte unter der

Telefon-Nummer 07136 832-700 an.

 

Hintergrund der EEG-Umlage

Die Bundesregierung verfolgt im Rahmen der Energiewende das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Erhebliche Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid werden durch die Nutzung Erneuerbarer Energien eingespart. Daher unterstützt der Gesetzgeber die Energiegewinnung aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse oder Erdwärme mit Hilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Besitzer von Solarmodulen, Windparks oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen erhalten für einen Zeitraum von 20 Jahren die Garantie, dass der von ihnen erzeugte Strom („EEG-Strom“) zu einem festgelegten Tarif abgekauft wird, der über dem Marktpreis liegt. Dieser festgelegte Tarif wird als EEG-Vergütung bezeichnet.

Käufer des EEG-Stroms sind die Betreiber der örtlichen Verteilnetze. Sie nehmen den Strom in ihr Netz auf und zahlen für jede eingespeiste Kilowattstunde die EEG-Vergütung an den Betreiber der Erneuerbare-Energien-Anlage. Die Netzbetreiber leiten den eingespeisten Erneuerbare-Energien-Strom an den Betreiber des überregionalen Übertragungsnetzes, weiter und erhalten von diesem die EEG-Vergütung erstattet.

Die Betreiber der vier Übertragungsnetze in Deutschland (50hertz, amprion, Transnet BW und Tennet) verkaufen diese Strommengen an der Strombörse. Mit den daraus erzielten Erlösen wird ein Teil der EEG-Vergütungen finanziert. Da die EEG-Vergütungen aber höher sind als der Strompreis an der Börse, bedarf es einer zusätzlichen Finanzierung.

Hier hat der Gesetzgeber die Stromanbieter in die Pflicht genommen. Sie sind dafür verantwortlich, beim Kunden eine EEG-Umlage zu erheben und diese Umlage 1:1 an die Übertragungsnetzbetreiber weiterzureichen. Für jeden Stromanbieter gilt die gleiche EEG-Umlage, denn sie wird bundeseinheitlich festgelegt.

Bei stromintensiven Unternehmen dürfen die Stromanbieter die EEG-Umlage allerdings nicht in voller Höhe erheben. Diese Kundengruppen haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Rabatt, was sich erhöhend auf die EEG-Umlage auswirkt, da sich dadurch die Finanzierungslast auf weniger Schultern verteilt. Infolge einer 2012 in Kraft getretenen Gesetzesänderung wurden die Anforderungen für die Ermäßigung der Öko-Umlage gesenkt. Dadurch hat sich die Zahl stromintensiver Unternehmen, die von der Umlage weitgehend befreit wurden, mehr als verdoppelt. Das Nachsehen haben all diejenigen Letztverbraucher, die nicht zum privilegierten Kreis der stromintensiven Kunden gehören.

Werkleitung
Stadtwerke Bad Friedrichshall